Ausbildung kann unterschiedlich aussehen
In Deutschland gibt es vor allem duale und schulische Ausbildungen.
- Bei einer dualen Ausbildung lernst du im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.
- Bei einer schulischen Ausbildung findet ein größerer Teil der Ausbildung an einer Schule statt.
- Welcher Weg für dich gilt, hängt vom Beruf ab.
Du suchst noch einen Ausbildungsplatz
Diese Schritte helfen dir, gezielt zu suchen.
- Wähle einen Beruf und finde den deutschen Berufsbegriff heraus.
- Sieh dir den Beruf in BERUFENET an.
- Suche Ausbildungsplätze bei der Bundesagentur für Arbeit und auf Karriereseiten von Unternehmen.
- Make it in Germany kann internationalen Bewerberinnen und Bewerbern zusätzlich helfen.
- Bereite deine Bewerbung vor.
Was gehört in die Bewerbung?
Halte deine Unterlagen kompakt und vollständig.
- Lebenslauf
- Relevante Schul- oder Ausbildungszeugnisse
- Anschreiben nur, wenn es verlangt wird oder sinnvoll ist
- Aktuelle Kontaktdaten
- Gegebenenfalls Sprachnachweise
Wie viel Deutsch brauchst du?
Gute Deutschkenntnisse sind bei vielen Ausbildungen wichtig, weil Betrieb, Berufsschule und Prüfungen überwiegend auf Deutsch stattfinden.
- Welche Sprachkenntnisse für deinen Beruf, deinen Betrieb oder deinen Aufenthaltsweg verlangt werden, musst du konkret prüfen.
- Einreise und Aufenthalt klärst du als eigenen Schritt im Deutschland-Plan.
Dokumente übersetzen und beglaubigen
Bevor du etwas übersetzen oder beglaubigen lässt: Kläre mit der zuständigen Stelle, welche Form wirklich verlangt wird.
Was verdienst du in der Ausbildung?
Bei einer vom Berufsbildungsgesetz erfassten dualen Ausbildung, die 2026 beginnt, beträgt die gesetzliche Mindestvergütung im ersten Ausbildungsjahr grundsätzlich 724 € brutto im Monat.
- Tarifverträge, Ausbildungsart und besondere Regelungen können zu anderen Beträgen führen. Viele Ausbildungsvergütungen liegen höher.
- Schulische Ausbildungen werden nicht automatisch vergütet. Je nach Ausbildung kann es aber eine Vergütung oder eine Ausbildungsförderung geben.
Reicht die Ausbildungsvergütung nicht?
Bei einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung kann unter bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) möglich sein.
- Ob du BAB bekommst, prüft die Bundesagentur für Arbeit in deinem Fall.
Betrieb und Berufsschule gehören zusammen
Bei einer dualen Ausbildung wechselst du zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Der Betrieb muss dich für Berufsschule und Prüfungen freistellen.
Das kannst du jetzt tun
- Ausbildungsberuf in BERUFENET prüfen.
- Ausbildungsplätze suchen.
- Bewerbungsunterlagen vorbereiten.
- Sprach- und Zugangsvoraussetzungen deines Berufs prüfen.
- Bei einer Zusage Vertrag und Aufenthaltsweg klären.
Das ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Prüfe die Angaben bei der offiziellen Quelle.
Dein persönlicher Deutschland-Plan
Beantworte ein paar kurze Fragen und du siehst, welche Schritte für dich wirklich wichtig sind – in deiner Reihenfolge.